Kneipp & Langlebigkeit
Wie die Kneipp-Bewegung das Streben nach Longevity – also ein möglichst langes, gesundes Leben – beeinflussen kann, war zentrales Thema einer Podiumsdiskussion des Kneipp Aktiv-Clubs Leoben im Jakobiheim. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie man nicht nur alt wird, sondern möglichst lange gesund bleibt. Dabei wurde deutlich: Die Kneipp-Philosophie kann als frühe Form eines Longevity-Lifestyles gesehen werden. Während moderne Ansätze oft auf Hightech wie Biomarker oder genetische Analysen setzen, bleibt Kneipp einfach, natürlich und alltagstauglich. Ein Alltag mit Bewegung, kaltem Wasser, ausgewogener Ernährung und mentaler Balance deckt bereits viele der wichtigsten Prinzipien ab.

Podiumsdiskussion "Longevity" in Leoben: Kneipp-Vorstandsmitglied Waltraud Ruth, Kneippbund-Präsident Georg Jillich, Diätologin Bettina Pischorn, Diskussionsleiter Achim Bädorf, Apotheker Gernot Majeron (v.l.)
Fachwissen aus erster Hand
Vor einem interessierten Publikum gaben drei Referenten Einblick in ihre Arbeit und aktuelle Erkenntnisse. Die Grazer Diätologin Bettina Pischorn zeigte Wege auf, wie ein Leben mit Freude und möglichst wenig Stress und Angst gelingen kann. Apotheker Gernot Majeron aus Langenwang widmete sich dem Thema Heilkräuter und betonte die Rolle von Apotheken als kompetente Anlaufstellen – gerade auch, um Informationen aus Internet und KI richtig einordnen zu können.
Bewegung und Impulse
Für Bewegung im wahrsten Sinne sorgte Georg Jillich, Präsident des Österreichischen Kneippbundes, der mit Sensomotorik-Übungen das Publikum aktiv einband. Sein Appell blieb hängen: „Umgeben Sie sich mit Menschen, die so sind, wie Sie gerne sein möchten.“ Auch Gemeinderat Klaus Gössmann unterstrich den hohen Stellenwert des Kneipp Aktiv-Clubs Leoben mit seinem vielseitigen Angebot an Informationen und Aktivitäten.
Informationen: Wolfgang Gaube, stv. Vorsitzender